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windays 2017: das Fenster zur Branche

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Mehr als 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren es, die sich am 23. und 24. März anlässlich der windays, der grössten und wichtigsten Schweizer Veranstaltung der Fenster- und Fassadenbranche, in Biel getroffen haben. An der zweisprachigen, von der Berner Fachhochschule BFH organisierten Tagung diskutierten Fachleute aus Praxis und Wissenschaft über die Zukunft der Branche und den Produktionsstandort Schweiz.

Die Veranstaltung windays ist die bedeutendste Fachtagung der Fenster- und Fassadenbranche in der Schweiz. Ziel der BFH ist es, mit ihrem Anlass den wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch zu fördern, einen umfassenden Einblick in den Markt zu geben und eine Plattform für Diskussionen rund um das Thema Fenster und Fassade zu schaffen – siehe dazu auch den Artikel « Weiterbildung und Forschung fördern gemeinsam die Interaktion mit der Praxis» auf Seite 22 dieser spirit-biel/bienne-Ausgabe.

Podiumsdiskussion: Wirtschaft und Wissenschaft im Dialog
Blick in den vollen Saal im Bieler Kongresshaus
Austausch mit der Praxis – im Rahmen der Fachausstellung


So behandelte das diesjährige Programm der windays mit Automatisierung, Building Information Modeling (BIM), Kooperationen und neuen Technologien aktuelle und zukunftsweisende Themen und bat kompetente Referenten und Podiumsdiskussionsteil- nehmer aus Wirtschaft und Forschung auf die Bühne. Hans Ruedi Schweizer, Präsident der Ernst Schweizer AG, fasste an der Podiumsdiskussion die Themen folgendermassen zusammen: «Wir haben gemerkt, dass wir das, was wir schon aufgebaut haben, einfach noch viel konsequenter machen müssen: mit unserem nachhaltigen Konzept nach vorne schauen, innovative Lösungen anbieten. Und eine digitalisierte Auftragsabwicklung sowie automatisierte Produktion sind zwingend, um wettbewerbsfähig zu bleiben.» Thomas Rohner, Professor für BIM an der BFH, vertiefte dieses Thema in seinem Referat und lobte die Möglichkeiten der Digitalisierung. Er wies auch darauf hin, dass 4.0 nicht nur eine digitale Verarbeitung von Daten, sondern auch eine intelligente Vernetzung der Systeme bedeutet.

Aktuellstes Wissen sowie neueste Ergebnisse aus der Forschung bekamen an verschiedenen Stellen Raum im Programm. Unter anderem präsentierte Urs Uehliger, Leiter Kompetenzbereich Fenster-, Türen- und Fassadentechnik der BFH, ein KTI-Projekt, an dem die BFH zusammen mit der Firma nolax AG forscht und welches die Vorteile der Klebetechnik mit der traditionellen Verklotzung verbindet.

2019: nächstes Fenster zur Branche

Die nächsten windays finden am 28. und 29. März 2019 statt. Dann wird die BFH die verschiedenen Akteure aus der Fenster- und Fassadenbranche wiederum in Biel zusammenbringen.

Windays 2015