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Eine einmalige Gelegenheit, den wahren Wert von Zusammenarbeit wieder zu entdecken

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Industrielle Zusammenarbeit, Kollaboration zwischen Laboren, kollaboratives Management: Zusammenarbeit ist das Konzept, das alles revolutionieren wird. Wirklich? Ist Zusammenarbeit nicht eines der Fundamente unserer Zivilisation, der menschlichen Natur, der Natur als Gesamtheit?

Durch die vierte industrielle Revolution scheinen wir die intrinsischen Werte der Zusammenarbeit wiederzuentdecken. Sicherlich bietet uns die Digitalisierung neue Werkzeuge, die noch nie dagewesene Formen der Zusammenarbeit ermöglichen. Sie erlaubt es Maschinen, Informationen miteinander auszutauschen und beseitigt damit kostspielige und fehleranfällige Schnittstellen. Aber was sind die realen Vorteile von Kollaboration?

Wir leben in einer spannenden Zeit. Sie bietet uns die einmalige Gelegenheit, den wahren Wert der Zusammenarbeit wieder zu entdecken, das Wissen, gemeinsam stärker zu sein als allein. Die zeitgenössische westliche Kultur hat lange das Individuum ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Die vorherrschenden wirtschaftlichen Modelle scheinen dagegen den Wert der Gemeinschaft auf Kosten des Individualismus wiederzuentdecken. Was für Menschen gilt, gilt auch für Unternehmen und Maschinen. Diese Entwicklung hat das Potential, uns aus unserer Komfortzone herauszuholen. Wenn wir die Bedeutung des individuellen Erfolges relativieren, wenn wir ein isoliertes Unternehmen zugunsten eines kollektiven Gewinns aufbauen, sind wir zwar mit einem zunehmenden Grad an Komplexität konfrontiert. Aber es ist auch äusserst stimulierend, diese Herausforderung zu meistern.

Die Digitalisierung fordert uns heraus, zwingt uns, unsere Funktionsweisen grundlegend zu überdenken. Der Status quo ist keine Option. Wir können den Wandel vorantreiben oder antizipieren, aber sicher nicht ignorieren. Wir haben die Gelegenheit, Wertschöpfung zu schaffen, indem wir den Grad der Zusammenarbeit erhöhen. Das erlaubt es uns, Ressourcen freizusetzen und diese für Innovationen zu nutzen. Unternehmen werden damit in der Lage sein, sich mehr Optionen zu schaffen und eine kontinuierliche Entwicklung in einem sich stetig verändernden Umfeld sicherzustellen.

Die Digitalisierung der Zusammenarbeit erzeugt in unserer Gesellschaft viel Kritik. Die junge Generation verbringt in der Tat viel Zeit in den sozialen Medien und weniger im realen Austausch. Das ist kein Risiko, sondern eine Realität. Und sogar eine Gelegenheit; weil wir dank der Digitalisierung der Zusammenarbeit viel schneller reagieren können, wenn sich unsere Umwelt verändert. Die Unternehmen, aber auch die Ausbildungsstätten sind gefordert. Sie müssen ein Arbeits- und Experimentierumfeld bieten, das diese neue Realität integriert. Unsere Institution engagiert sich seit mehreren Jahren dafür, die Aus- und Weiterbildung mit diesen neuen Realitäten in Kontext zu setzen. Nicht allein Wissen oder technische Kompetenzen sind entscheidend, sondern auch die Fähigkeit, sich einem wandelnden, wenig definierten und komplexen Umfeld zu stellen. Wie kann man in einer sich profund verändernden Umgebung überleben? Die Geschichte hat es uns wiederholt gezeigt: durch intelligente Zusammenarbeit.