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Erfolgreich Forschen - Hand in Hand mit der Praxis

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Die Aktivitäten der Forschungsinstitute der BFH-AHB sind konsequent auf die Praxis ausgerichtet. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie entwickeln die Forscherinnen und Forscher innovative Lösungen für neue Werkstoffe, zur Optimierung von Bauwerken sowie im Dienst der gebauten Umwelt. 

Die technischen Disziplinen der Berner Fachhochschule BFH pflegen traditionell eine enge Beziehung zu Industrieunternehmen und KMU – in der Region und  darüber hinaus. Durch die Organisation von Weiterbildungsveranstaltungen, Fachtagungen oder Praktika von Studierenden pflegen und erweitern die BFH-Forschenden und -Dozierenden die bestehenden Netzwerke und Kontakte zur Praxis. Unternehmen wenden sich häufig direkt an die BFH wenn sie Forschungsleistungen benötigen oder vor wirtschaftlichen Herausforderungen stehen.

Durch das Verknüpfen von praktischen Anforderungen und wissenschaftlich-methodischen Ansätzen entstehen Forschungsprojekte, die zum Erfolg führen. Konkrete Beispiele hierfür werden im vorliegenden Heft porträtiert. Als wirtschaftlich besonders spannend für die involvierten Firmen erwiesen sich die Projekte «Silverwood» und «Tavapet». Ein Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand ist die Fallstudie, die der BFH-Kompetenzbereich Dencity – Urbane Entwicklung und Mobilität für die Gemeinde Langenthal durchgeführt hat. Die Stadt wollte wissen, welche Möglichkeiten für verdichtetes Bauen sich ihr bieten. Denn mit dem revidierten Raumplanungsgesetz – seit 1. März 2014 in Kraft – haben Dörfer und Städte den Auftrag erhalten, Bauland in bestehenden Siedlungen besser zu nutzen.

Innerhalb der Hochschullandschaft kommt den Fachhochschulen eine führende Rolle bezüglich praxisorientierter Forschung zu. Die Netzwerke bilden auch eine ideale Ausgangslage, um gemeinsam mit Praxis und universitären Hochschulen Zukunftsthemen anzugehen und dadurch einen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft zu leisten. Als Beispiel sind die «Swiss Competence Centers for Energy Research» (SCCER) zu erwähnen, an denen sowohl das Departement Technik und Informatik BFH-TI als auch das Departement Architektur, Holz und Bau BFH-AHB beteiligt sind.

Ihre ausgezeichnete Position als Partner für KMU, Einrichtungen der öffentlichen Hand und der Kultur konnten die Fachhochschulen in den vergangenen Jahrzenten stetig ausbauen. Den Erfolg belegen die zunehmende Nachfrage nach Forschungsleistungen und der hohe Drittmittelanteil bei der Finanzierung.

 

«Durch das Verknüpfen von praktischen Anforderungen und wissenschaftlich-methodischen Ansätzen entstehen Forschungsprojekte, die zum Erfolg führen.»

Das Ansiedeln der beiden technischen BFH-Departemente im künftigen Campus Biel/Bienne stärkt die Position zusätzlich. Denn zahlreiche Aktivitäten der BFH-AHB sind mit Disziplinen wie beispielsweise der Informatik oder dem Maschinenbau verknüpft. Durch die räumliche Konzentration der technischen Disziplinen an einem Standort wird die BFH auch in Zukunft ein attraktiver Partner für die Praxis sprich die Wirtschaft sein und in der Hochschullandschaft wettbewerbsfähig bleiben.