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Fit für die digitalisierte Zukunft | Bachelorstudium in Wirtschaftsingenieurwesen

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An der Digitalisierung der Wirtschaft kommt keine Branche vorbei. Die Berner Fachhochschule BFH bildet ab Herbst 2017 Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure aus, die für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet sind – ein Studium an den Schnittstellen von Technik, Informatik und Wirtschaft.

Die Digitalisierung der Wirtschaft hat längst weite Bereiche unseres Alltags erfasst. Ein paar Beispiele illustrieren das: Anstatt unser Hotelzimmer oder das Flugticket wie früher im Reisebüro zu buchen, finden wir das passende Angebot heute problemlos auf einschlägigen Webseiten. Über die Plattform Airbnb schliessen Hauseigentümer und Touristen kurzzeitige Untermietverhältnisse ab. Ein günstiges Transportmittel lässt sich via App bei Uber anfordern, die Nummer eines Taxidienstes muss niemand mehr im Kopf behalten. Und auch die traditionelle Autoversicherung mit pauschaler Jahresprämie erhält Konkurrenz – von der Autoversicherung, die den Tarif anhand des Fahrstils der Person am Steuer laufend berechnet.

Automatisieren, individualisieren, vernetzen
Die digitale Transformation und die vierte industrielle Revolution automatisieren und individualisieren sämtliche Entwicklungs-, Fertigungs- und Dienstleistungsprozesse. Das Ziel sind in hohem Ausmass individualisierte Produkte und Dienstleistungen, die präzise auf bestimmte Bedürfnisse oder Situationen zugeschnitten sind. Um solche zu ermöglichen, kommen hochvernetzte Maschinen und Geräte zum Einsatz, die mit anderen Plattformen, Netzwerken, Partnerorganisationen und Individuen kommunizieren und interagieren. Die digitale und die reale Welt verschmelzen. Diese Entwicklung bringt neue Produkte und Dienstleistungen hervor, die das Potenzial haben, den Markt zu erobern – siehe die oben erwähnten Beispiele. Viele Unternehmen müssen sich jetzt die erforderlichen Kompetenzen aneignen, um die grossen Herausforderungen zu bewältigen. Dabei sind sie insbesondere auf Mitarbeitende angewiesen, die das passende, zeitgemässe Kompetenzbündel mit sich bringen.

Gefragte Wirtschaftsingenieure
Um das Potenzial der digitalisierten Wirtschaft zu nutzen, braucht es Fach- und Führungskräfte mit ökonomischen und sozialen Kompetenzen. Sie müssen in der Lage sein, die technologischen Entwicklungen einzuschätzen und sie in erfolgreiche Innovationen zu überführen. Dabei ist es wichtig, dass sie im globalisierten Wirtschaftssystem mit seinen rasanten technologischen Entwicklungen den Überblick bewahren. Sie müssen Trends antizipieren, auf sich ändernde Marktverhältnisse frühzeitig reagieren und Entscheide effektiv und nachvollziehbar fällen. Gefragt sind lösungsorientierte Denk- und Handlungsweisen, die Unternehmen effizienter und konkurrenzfähiger machen. Diese Kompetenzen sind Voraussetzung für den Erfolg in der Arbeitswelt von heute und mehr noch von morgen. Die Berner Fachhochschule hat diese Bedürfnisse erkannt. Ab Herbst 2017 bildet sie Fach- und Führungskräfte aus, um sie fit zu machen sind für die digitale Transformation und die Industrie 4.0. Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure sind Spezialisten an den Schnittstellen von Technik, Informatik und Wirtschaft. Mit ihrem unternehmerischen Denken sind sie fähig, die neuen Möglichkeiten der Technik und Informatik für erfolgreiche wirtschaftliche Innovationen zu nutzen – oder wenn nötig eine technische Entwicklung rechtzeitig ressourcensparend abzubrechen.

 

Steckbrief
Wirtschaftsingenieurinnen und Wirtschaftsingenieure kombinieren Know-how aus den Ingenieurwissenschaften und der Betriebswirtschaft, um intelligente Wertschöpfungsnetzwerke zu realisieren. Typische Berufsprofile sind Produktmanager, Projektmanager, Data Scientist, Unternehmensberater oder Linienmanager.
Das Vollzeitstudium dauert drei Jahre. Im ersten Studienjahr wird vorwiegend in Deutsch unterrichtet, anschliessend steigt der Anteil englischsprachiger Module kontinuierlich an. Nach Studienabschluss beherrschen die Absolventinnen und Absolventen Englisch verhandlungssicher.
Anmeldeschluss für das Herbstsemester 2017 ist der 31. Juli 2017. Weiterführende Informationen zum Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen gibt es an den Infotagen und im Internet.

Praxisorientiertes Studium
Wer in der Arbeitswelt von morgen bestehen will, muss erfinderisch, schöpferisch und geistreich sein. Deshalb lautet das Motto des neuen Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen «Ingenuity for Future Business». Das Studium stellt die neuen Technologien, Wertschöpfungsnetzwerke und Geschäftsmodelle in den Mittelpunkt. Die Studierenden erwerben die nötigen Kompetenzen, um sich im Arbeitsmarkt nachhaltig positionieren zu können. Studentische Arbeiten mit konkreten Aufgaben von Industrie- und Wirtschaftspartnern verstärken das praxisorientierte Profil. Indem die Absolventinnen und Absolventen die erworbenen Erkenntnisse, Theorien, Methoden und Modelle zu ihren (neuen) Arbeitgebern tragen, verbessern sie deren Wettbewerbsfähigkeit. Der Studiengang vermittelt zudem die in der digitalisierten Wirtschaft geforderten modernen Kommunikations- und Erfolgskompetenzen. Er tut dies mit einem entsprechenden didaktischen Konzept und modernsten Lernmethoden. Kooperationen mit ausländischen Universitäten und Fachhochschulen unterstützen den kontinuierlichen Aufbau der Englischkenntnisse, welche die Studierenden optimal auf die globalisierte Arbeitswelt vorbereiten.

Vertiefte Kompetenzen erwerben
Den Studierenden stehen zwei Vertiefungsrichtungen offen. «Industrial Engineering» befasst sich mit der Projektierung von komplexen informationsverarbeitenden Produktions- und Wertschöpfungssystemen sowie damit verbundenen Dienstleistungen. Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, Produktions- und Verteilprozesse zu optimieren und zu digitalisieren. Bei der Vertiefung «Business Engineering» steht die Gestaltung von Management- und Innovationsprozessen im Zentrum. Die Studierenden lernen, Geschäftsmodelle zu optimieren, Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsanalysen durchzuführen und Kommunikationsprozesse zu gestalten. Sie denken und handeln ganzheitlich und übernehmen Führungsverantwortung in Projekten und in der Linienorganisation.

Karrieresprungbrett
Wer an technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen interessiert ist und die Digitalisierung der Wirtschaft aktiv mitgestalten möchte, begibt sich mit dem Bachelorstudium in Wirtschaftsingenieurwesen in eine hervorragende Ausgangsposition. Absolventinnen und Absolventen sind bestens gerüstet, um den komplexen Anforderungen der digitalisierten Berufswelt gerecht zu werden.