Mehr Sicherheit und weniger Risiko

Editorial | «Mehr Sicherheit und weniger Risiko»

Wir leben in einer sicheren Welt, komfortabel und «plastifiziert». Der Aufstieg aus dem Untergrund oder in die höheren Etagen erfolgt über Rolltreppen oder Aufzüge. Distanzen werden nicht zu Fuss, sondern mit Bahn, Auto oder Flugzeug zurückgelegt. Die Gipfel der Berge erreichen wir mit Seilbahnen oder Helikoptern. Wir müssen Sturm, Kälte, Regen und Dunkelheit nicht mehr aushalten. Im Winter fahren wir im Auto von einer geheizten Garage in die nächste. Die Mühsale unseres Planeten sind eine ferne Erinnerung. Wir haben uns von der Erde isoliert und erleben Tragödien wie jene in der Eiger Nordwand 1936 im Fernsehsessel bei Bier und gerösteten Nüssen. Dieser Lebensstil ist vielfach gesichert und davon handelt dieses Heft.

Mehr Sicherheit und weniger Risiko

Forschen für mehr Sicherheit und weniger Risiko

Die Gesellschaft fordert einen bestimmten Sicherheitsstandard, der kulturell beeinflusst wird. An der Berner Fachhochschule BFH befassen sich mehrere Forschergruppen mit den Aspekten Sicherheit und Risiko und tragen damit Verantwortung für deren Weiterentwicklung – im Sinne der und für die Gesellschaft.

Forschen für mehr Sicherheit und weniger Risiko

BFH-Zentrum Digital Society

Das BFH-Zentrum Digitale Gesellschaft beschäftigt sich transdisziplinär mit den konkreten Herausforderungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Die beiden Schwerpunkte «Identität und Privatsphäre» sowie «Cyber Security und IT-Forensik» adressieren die Gefahren und Risiken in der digitalen Welt und entwickeln innovative Lösungsansätze zum sicheren Einsatz der neuen Technologien.

BFH-Zentrum Digital Society

Sicherheit für Passagiere im Bahnverkehr

Der Gotthard-Basistunnel, der längste Eisenbahntunnel der Welt, wurde kürzlich – im Beisein von viel Prominenz – nach fast 20 Jahren Bauzeit eröffnet. Etwas weniger spektakulär hat auch die Berner Fachhochschule BFH zum erfolgreichen Gelingen dieses Bauwerks beigetragen.

Sicherheit für Passagiere im Bahnverkehr

Strasseninfrastruktur – leistungsfähig und sicher

«Every day 3500 people are killed and more than 100 000 people are injured in road crashes. More than 9 out of 10 of these road deaths occur in low- and middle-income countries, despite the fact that only half the world’s vehicles are in these countries. – Infrastructure plays a crucial role in road safety. …» 1 Das Institut für Siedlungsentwicklung und Infrastruktur der Berner Fachhochschule leistet auf dem Gebiet der Sicherheit der Strasseninfrastruktur einen wichtigen Beitrag.

Strasseninfrastruktur – leistungsfähig und sicher

Schutz der Bewegungsprofile: Geht das?

Die Politik denkt wegen häufiger Überlastung der Verkehrsträger (ÖV, Privatverkehr) Mobility Pricing nach. Mobility Pricing heisst, dass aus den Bewegungen eines Nutzers ein Preis für seine Mobilität gebildet wird. Dazu müssen Daten der Art, wer wann wo gewesen ist, erhoben werden. Führt das zwingend zum gläsernen Kunden?

Schutz der Bewegungsprofile: Geht das?

Exportrisikomonitor 2016 – steigende Risiken im Exportgeschäft

Brexit, hoher Schweizer Franken, abnehmendes Wachstum in vielen Zielländern: Das Exportrisiko steigt. Viele Schweizer Unternehmen erwirtschaften einen hohen Anteil ihres Umsatzes durch Exporte. Um die Unternehmen beim Umgang mit den Risiken im Export zu unterstützen, führt die Weiterbildung der Berner Fachhochschule zusammen mit der Kreditversicherungsunternehmung Euler-Hermes jährlich eine Umfrage durch.

Exportrisikomonitor 2016 – steigende Risiken im Exportgeschäft

Gesunde Raumluft: der Trend

Mehrere Labels des nachhaltigen Bauens berücksichtigen bei der Beurteilung der Objekte die Zusammensetzung und das Emissionsverhalten der eingesetzten Baustoffe sowie die daraus resultierende Raumluftqualität. Dies hat zu einer vermehrten Nachfrage nach emissionsarmen Baustoffen geführt. Damit eröffnet sich für Hersteller von Baustoffen oder Inneneinrichtungen ein neuer Markt.

Gesunde Raumluft: der Trend

Schutz vor Naturgefahren – quo vadis?

Naturgefahren führen in der Schweiz zu Schäden von über 300 Mio. CHF/Jahr (Mittel seit 1972; WSL, 2016). Trotz starker jährlicher Schwankungen ist langfristig ein steigender Trend festzustellen (VKF, 2013; WSL, 2016). Woran liegt das, wo führt dies hin und wie können wir damit leben?

Schutz vor Naturgefahren – quo vadis?

Indoorlokalisierung von Mobiltelefonen

Die Lokalisierung von Mobiltelefonen ist in unterschiedlichen Anwendungen wichtig, in Bereichen mit höheren Sicherheitsanforderungen jedoch unerlässlich. Im Fokus steht die Lokalisierung von illegal benutzten Mobiltelefonen in Gefängnissen.

Indoorlokalisierung von Mobiltelefonen

Reaktiver Schutz vor Drohnen

Das Schützen von sicherheitskritischen Infrastrukturen vor sich ständig ändernden Bedrohungen ist im Zeitalter der Technik extrem wichtig. Der aufkommende Hype der Drohnen mit UHD-Kameras und intelligenter Flugunterstützung stellt für gewisse sensible Bereiche ein neues Risiko dar.

Reaktiver Schutz vor Drohnen

Frau Brönnimann steht im Zentrum des Persönlichkeitsschutzes

In der Medizininformatik sind die Themen rund um die digitale Transformation im Gesundheitswesen (Health 4.0) genau wie in anderen Branchen (Industrie 4.0) allgegenwärtig. Es gibt aber Unterschiede – insbesondere «Frau Brönnimann».

Frau Brönnimann steht im Zentrum des Persönlichkeitsschutzes

Qualität der Authentifizierung

Identitätsmissbrauch im Internet kann sehr unangenehm sein. Viele Betroffene erfahren erst davon, wenn eine Rechnung, für etwas das sie nie bestellt oder benutzt haben, per Brief zu Hause eintrifft. Aber wie kann ein Anbieter von Webanwendungen sicherstellen, dass der aktuelle Benutzer wirklich der ist, der er vorgibt zu sein?

Qualität der Authentifizierung

Persönliche Daten schützen mit Privacy Enhancing Technologies

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Bereits heute hinterlassen wir überall Spuren im Internet. Je mehr Spuren man hinterlässt, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese missbraucht werden könnten. Mit Privacy Enhancing Technologies (PET) könnten die privaten Daten besser geschützt werden.

Persönliche Daten schützen mit Privacy Enhancing Technologies

Sicherheit und Risiko in der Geotechnik

Der Baugrund ist der zentrale Faktor in Bauprojekten – sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau. Er birgt Chancen und Risiken gleichermassen. Um bei Bauvorhaben maximale Sicherheit zu gewährleisten sind die Spezialisten der Geotechnik gefordert.

Sicherheit und Risiko in der Geotechnik

Einbruchsicherheit will geprüft sein

Bauprodukte wie Fenster und Türen müssen heute vielfältigen Anforderungen gerecht werden. Neben bauphysikalischen Eigenschaften wie Wärmeschutz und Schallschutz sind Brandschutz, Personenschutz und vermehrt auch Anforderungen an den Einbruchschutz gefragt. Die Berner Fachhochschule BFH bietet in Biel Prüfungen zur Einbruchhemmung von Türen, Fenstern und Beschlägen an und stellt Prüfnachweise in den verschiedenen Sicherheitsstufen aus.

Einbruchsicherheit will geprüft sein

Brandsicherheit – kein Spiel mit dem Feuer

Mit ihren seit 2015 geltenden innovativen Brandschutzvorschriften ist die Schweiz im europäischen Raum eines der fortschrittlichsten Länder in dieser Disziplin. Aufgrund positiver Erfahrungen mit dem Brandverhalten von Holz wurden materielle und konstruktive Einschränkungen grösstenteils beseitigt.

Brandsicherheit – kein Spiel mit dem Feuer

Fünf Fragen an den Bereich «Internationales»

Fünf Fragen – zwei Menschen, die antworten. In dieser Ausgabe des Magazins spirit biel/bienne haben Simone Kunz und Dr. Alexander Leu das Wort.

Fünf Fragen an den Bereich «Internationales»

Internet of Things: Die BFH öffnet die Türen

Das «Internet der Dinge» wird die Menschen schon in naher Zukunft bei vielfältigen Tätigkeiten unterstützen. Die Berner Fachhochschule BFH lädt die Wirtschaft und Privatpersonen ein, selber Erfahrungen mit der neuen Technologie zu sammeln. Dazu stellt sie ihre LoRa-Infrastruktur zur Verfügung.

Internet of Things: Die BFH öffnet die Türen

Von PET-Flaschen und leichterem Schulübertritt

Wie Fachhochschulen und Berufsmaturitätsschulen im Rahmen von Projektarbeiten zusammenrücken können. Und welch wichtige Nebenrolle dabei PET-Recycling spielte.

Von PET-Flaschen und leichterem Schulübertritt