"banner top"

Geosatis Technology

Download

Geosatis SA ist ein Schweizer Unternehmen mit Sitz im Kanton Jura. Es konzipiert und entwickelt ein Produkt zur elektronischen Überwachung von Straffälligen. Die Firma wurde 2010 gegründet, weil ein Missstand offensichtlich war: Die Gefängnisse sind überfüllt.

Überfüllte Gefängnisse sind in allen Ländern ein Problem, und den Strafbehörden stehen nicht genügend technische Lösungen zur Verfügung. Deshalb hat sich José Demétrio mit Urs Hunkeler (Dr. in Telekommunikation EPFL) und James Colli-Vignarelli (Dr. in Elektrotechnik EPFL) assoziiert. Gemeinsam haben sie die Firma gegründet und eine innovative Lösung für einen „humaneren“ Strafvollzug entwickelt. Eine klare Stärke des Unternehmens beruht auf der Interdisziplinarität des Teams. Dieses deckt ein breites Spektrum an Kompetenzen ab. So hat es unter den Mitarbeitenden eine Ingenieurin in Industriedesign, einen Ingenieur in Elektrotechnik, promovierte Spezialisten in Telekommunikation, Elektrotechnik und künstlicher Intelligenz sowie eine Kriminalistin. All diese Kompetenzen vereint unter dem Dach ermöglichen es unserer Firma, unterschiedlichen Kunden präzise und umfassende Lösungen anzubieten. Zudem ist unser interdisziplinäres Team in ständigem Austausch mit den verschiedenen Akteuren des Strafwesens. Damit können Lösungen anbieten, die auf die Marktbedürfnisse von heute und morgen zugeschnitten sind.

Zum Vergrössern klicken<br />1. Dank des innovativen Verschlusssystems kann die Fussfessel sehr einfach angelegt werden. Es braucht keine speziellen Geräte.<br />2. Die elektronische Fussfessel<br />3. Die Grundausstattung: die Basisstation, die beim Straffälligen zu Hause aufgestellt wird

Das Ziel von Geosatis ist, den Justizvollzugsbehörden ein umfassendes elektronisches Konzept zur Überwachung von Straffälligen anzubieten. Zentrales Element ist die Fussfessel, welche am Knöchel der überwachten Person befestigt wird. Dank diesem Gerät ist es möglich, jemanden per GPS zu orten und jede Regelverletzung zu signalisieren. Im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten (USA, Israel) ist unsere Fussfessel ergonomisch, kreisrund und diskret. Damit lässt sich eine Stigmatisierung vermieden und die Wiedereingliederung erleichtern. Zudem wird am Wohnsitz des oder der Überwachten eine Basisstation aufgestellt. Diese ermöglicht es, mit der betreffenden Person zu kommunizieren und ihr Termine mitzuteilen, die für den weiteren Vollzug der Strafe von Belang sind.
Damit die Strafbehörden das Konzept von Geosatis möglichst problemlos einsetzen können, wurden eine IT-Plattform und eine mobile Applikation (iOS und Androïd) entwickelt. So können die überwachten Personen ihren Alltag managen, und es lassen sich damit Informationen direkt vor Ort verarbeiten – insbesondere um eine eventuelle Intervention der Polizei zu erleichtern.
Die zahlreichen Preise – wie etwa die Preise des NFS MICS, der Stiftung FIT (Waadt), der FITEC (Jura), der STI-Stiftung (Bern) und von „venture kick“ (Schweiz) – zeigen, dass zahlreiche Organisationen und Experten dem elektronischen Überwachungssystem von Geosatis Vertrauen schenken. Zudem ist Geosatis gemeinsam mit der HE-Arc und der ETHZ an einem von der KTI geförderten Forschungsprojekt beteiligt. Auch arbeitet die Firma in einem internationalen Projekt mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zusammen. Seit 2012 unterstützt die Stiftung STI Geosatis finanziell und mit wertvollen Ratschlägen.