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IT-Sicherheit und Privacy

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Aus dem täglichen Leben wissen wir, dass es absolute Sicherheit nicht gibt und dass das Streben nach Sicherheit immer auch als eine Art «Räuber-und-Gendarm- Spiel» gesehen werden kann.

Während die Räuber versuchen, in Systeme einzudringen und diese zu kompromittieren, ist es die Aufgabe der Gendarmen, die Systeme zu verteidigen und die Räuber zu stellen bzw. an ihrem Handeln zu hindern. Fast jede Sicherheitstechnologie hat ihren Ursprung in einem solchen Spiel. Normalerweise sind beide Parteien ungefähr gleich stark, und es herrscht ein Kräftegleichgewicht zwischen Räubern und Gendarmen. Gefährlich wird es erst, wenn das Gleichgewicht verloren geht und die Räuber z.B. Oberhand gewinnen. Damit das nicht geschieht, sind andauernde Forschungs- und Entwicklungsbestrebungen erforderlich, wie sie typischerweise in Hoch- und Fachhochschulen geleistet werden.

In dieser Ausgabe von hitech werden exemplarisch ein paar Forschungs- und Entwicklungsprojekte der BFH vorgestellt. Der integralen und interdisziplinären Natur der IT-Sicherheit und Privacy folgend decken diese Projekte viele Schlüsseltechnologien und Schlagworte der modernen Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ab, wie z.B. E-Voting, elektronische Identitätskarten (eID), Smartphones, Data Mining, eHealth, Mobility Pricing und Computer Security Incident Response Teams (CSIRT). In all diesen Bereichen spielen Fragen der IT-Sicherheit und Privacy eine zentrale Rolle, und die BFH leistet hier sowohl Grundlagen- als auch weitergehende Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Die BFH hilft damit mit, den Stand der Technik und damit auch die Ausgangslage der Gendarmerie im Kampf gegen die Räuber zu verbessern, und leistet einen wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag zum Wohle aller.

Herzlichst
Dr. Rolf Oppliger