"banner top"

Gerüstet für die Zukunft dank Praxisbezug

Download

Wer an der BFH seinen Bachelor sehr gut abschliesst, hat die Chance den Studiengang Master of Science in Engineering (MSE) anzutreten. Er bietet eine profunde Ausbildung in Technik und Informationstechnologie, bereitet motivierte Absolventinnen und Absolventen auf eine verantwortungsvolle Position vor. Das Institute for Energy and Mobility Research (IEM) bietet in enger Zusammenarbeit mit der Industrie die Vertiefungsrichtungen «Energy Systems» sowie «Transportation» an.

Der Master of Science in Engineering (MSE) ist bezüglich Studienform und Lehrplan sehr flexibel. Normalerweise dauert das Studium drei Semester, ist aber auch berufsbegleitend in fünf bis sechs Semestern zu absolvieren. Besonders Begabten winkt eine zweijährige Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeitende mit Teilzeitpensum an der für die Masterausbildung verantwortlichen Master Research Unit (MRU) der BFH-TI. Während sie ihr Masterstudium absolvieren, arbeiten sie in einem von der MRU und einem Industriepartner definierten Forschungsprojekt. Studium und Anstellung sind im Fall eines Industry Sponsored Master auch durch die Industrie finanzierbar.
Zu Studiumsbeginn legen die Master-Studierenden mit ihrem Advisor – meist ein in der Forschung aktiver Dozent – die zu besuchenden Theorie- und Kontextmodule fest. Die Wahl der Vertiefung und die individuelle Studienvereinbarung ergeben den spezifischen Studienplan.

MSE-Studierende am IEM

Am Institute for Energy and Mobility Research (IEM) finden Interessierte eine mit anderen Schweizer Fachhochschulen koordinierte fachliche Vertiefungsausbildung. Diese erfolgt in rund sechs Ergänzungskursen durch jeweils den in seinem Fachgebiet besten Dozierenden. Da die Kurse jeweils am Standort des Dozierenden stattfinden, steht eine hervorragende Infrastruktur zur Verfügung.

In der Vertiefungsrichtung «Energy Systems» werden Kurse in den Bereichen Photovoltaik, Netzberechnung und -Simulation, Auslegung elektrischer Antriebe und Brennstoffzellen sowie Elektrische Speicher angeboten. Für die Vertiefungsrichtung «Transportation» besteht ein ähnliches Angebot mit Schwergewicht Konstruktionstechnik und alternative Antriebe.
In allen drei Semestern engagieren sich die Studierenden zudem im

Forschungsbetrieb des Instituts an Projekten – Projektarbeit 1 und 2, Masterarbeiten –, die vorzugsweise einen direkten industriellen Bezug aufweisen. Der enge Kontakt mit dem Industriepartner, das sehr hohe Niveau der technisch-wissenschaftlichen Ausbildung und die anspruchsvollen Fragestellungen in Projekt- und Master-Arbeiten gewährleisten, dass der MSE-Studiengang zum Sprungbrett in eine industrielle Karriere wird.

International an den Besten ausgerichtet

Dynamisch ist der Kontakt des IEM mit der internationalen Forschergemeinde rund um den Globus. Bestehen im Bereich Transportation traditionell enge Beziehungen zur europäischen und amerikanischen Automobilindustrie, konzentriert sich die Tuchfühlung auf dem Gebiet der Energiesysteme auf Unternehmen und akademische Organisationen in Zentraleuropa, Asien, Australien und den USA.

Immer reger gestaltet sich die Zusammenarbeit in den letzten Jahren mit Entwicklungs- und Schwellenländern. Hier liegt der Fokus auf einer möglichst effizienten und kostengünstigen Bereitstellung von Energie für die einfachsten täglichen Bedürfnisse wie Licht und Wasser – ein Thema, das junge Menschen besonders stark anspricht.   

Michael Christ beginnt im Herbst 2011 sein MSE-Studium. Nach zwei Jahren Erfahrung als Projektingenieur in der Industrie will er sich an der BFH-TI für seine weitere Karriere im Bereich Energy Systems vertiefen.