Kreisläufe

Batterieherstellung nach Wunsch

Die Berner Fachhochschule BFH hat eine schweizweit einzigartige Forschungsanlage für eine effizientere und nachhaltigere Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien gebaut. Nebst Optimierungen im Produktionsprozess erlaubt sie die Herstellung von Batteriezellen in 15×30 cm bis hin zur Kreditkartengrösse. Die Anlage in Burgdorf wurde Ende 2021 eingeweiht.

Lithium-Ionen-Batterien sind in unserem Alltag allgegenwärtig – sei es in Autos, Smartphones oder auch Hörgeräten. Doch der Abbau der Rohmaterialien sowie die Produktion der Batterien sind oft eine hohe Belastung für die Umwelt. Lithium-Ionen-Batterien müssen daher zukünftig umweltfreundlicher, aber auch leistungsfähiger, langlebiger und günstiger produziert werden. Um Schweizer Maschinen- und Batteriehersteller dabei zu unterstützen, hat das Institut für Intelligente Industrielle Systeme I3S der Berner Fachhochschule BFH eine Forschungsanlage für die Batteriefertigung konzipiert und aufgebaut. Sie kann von der Industrie und Forschung als Plattform für Innovationen und Entwicklungen im Bereich Batterietechnik genutzt werden.

Die Anlage wurde am 18. November 2021 in Burgdorf eingeweiht. Nach einem Input zur Geschichte und Entstehung der Anlage von Prof. Dr. Axel Fuerst sprachen mit Laura Höltschi (Leclanché SA), Adrian Spillmann (Bühler AG) und David Flaschenträger (Blackstone Resources AG) auch drei Wirtschaftspartner über ihre Erfahrungen mit der Anlage, die Herausforderungen bei der Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien sowie Innovationen im Bereich der Zellproduktion. Der Anlass endete mit einer Begehung und Demonstration der Anlage.