Kreisläufe

Heizungen und Raumluft verbessern

Rund 25 Prozent der Schweizer CO2-Emissionen sind laut dem Bundesamt für Umwelt BAFU auf den Gebäudesektor zurückzuführen. Der ehemalige Weltbank-Chefökonom Sir Prof. Nikolas Stern erkannte bereits 2006 in Studien zur globalen Erwärmung, dass bei frühzeitigem Handeln der Nutzen der Klimainvestitionen sogar die Kosten, die dabei entstehen, übersteigen würde. CLEVERON handelt pragmatisch, indem der Energieverbrauch in Gebäuden schnell und effizient gesenkt werden kann: durch IoT-basierte Technologie, die Heizungen und die Raumluftqualität verbessert.

Laut einer Studie des Bundesamts für Gesundheit BAG von 2019 ist die Raumluftqualität in zwei Drittel der Schweizer Schulen ungenügend. Folgen sind Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und eine höhere Ansteckungsgefahr durch Viren. Korrektes Lüften schafft gerade in Pandemiezeiten Abhilfe, wird jedoch häufig trotz Lüftungsplänen nicht ausreichend umgesetzt. Die Angst vor Wärmeverlust im Winter führt zudem dazu, dass die Thermostate nicht angemessen reguliert werden: Räume werden beheizt, obwohl sie wegen Belegungsänderungen, Homeoffice oder Ferien leer stehen. Das sogenannte Trittbrettfahrerproblem spielt dabei eine zentrale Rolle.

CLEVERON bietet hier eine an der Kreislaufwirtschaft orientierte, innovative Lösung: eine autonome Heizungssteuerung in Kombination mit einem CO2-Sensor, mit dem das ökologische und gesundheitliche Verantwortungsbewusstsein von Schüler*innen, Lehrer*innen und Angestellten gefördert wird, indem sie aktiv reagieren können, sobald die CO2-Ampel nicht mehr grün leuchtet. Denn gesunde Luft steigert das Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit. Dass sich Nachhaltigkeit auszahlt, zeigen Fallbeispiele: Die Kosten des CLEVERON-Systems amortisierten sich bei einer Energieverbrauchsreduktion von durchschnittlich 30 Prozent in der Regel nach weniger als fünf Jahren.

Die Notwendigkeit der Dekarbonisierung durch intelligente Systeme äussert sich auch dadurch, dass der Wandel zu mehr Energieeffizienz trotz kantonalen Förderprogrammen nur träge voranschreitet: Die Schweizer Energiestiftung rügte, dass die vollständige energetische Gebäudesanierung der Schweiz mehr als 60 Jahre beanspruchen könnte. Um das Klimaziel zu erreichen, müssen rascher Massnahmen zur Energieeinsparung getroffen werden.

Sustainability by Design

Sustainability by Design zeichnet sich bei CLEVERON dadurch aus, dass alte Geräte, die zum Beispiel nach Gebäudeabrissen nicht mehr benötigt werden, zurückgeschickt werden. Anschliessend durchlaufen sie einen Refurbished-Prozess und werden danach als Mietgeräte zur Verfügung gestellt. Somit bleiben keine Investitionskosten bestehen. Die Produktteile sind RoHS-kompatibel (RoHS: Restriction of Hazardous Substances, Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe > EU-Richtlinie); Silicium- und Goldbeschichtungen werden anstelle von solchen aus Quecksilber und Chrom verwendet. Die Batterien werden nach 1,5 Jahren aufgeladen, nicht ausgetauscht. Das Plastikgehäuse besteht aus Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), einem recycelbaren Kunststoff.

Die Produktlebensdauer wird bei 7000 möglichen Ladezyklen alle 18 Monate auf mehr als 10 Jahre geschätzt.

Quo vadis: Weniger ist mehr

Wie die Nachhaltigkeitswissenschaftlerin Prof. Maja Göpel berichtet, nahm der CO2-Gehalt in der Luft nur dann ab, wenn weniger produziert und konsumiert wurde. CLEVERON trägt zu diesem Ziel bei und generiert damit einen Mehrwert für Mensch und Umwelt. Darüber hinaus wirkt CLEVERON aktuell an Projekten der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit.

Pietro Cagliardi, Co-Founder und CEO CLEVERON

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