Innovationen für Querschnittsgelähmte: neue Freiheiten durch Bewegung

21.10.2021
Oktober 2021
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Am 47. Face to Face Meeting, das am 30. September 2021 in Nottwil stattfand, erfuhren Interessierte, wie Neurotechnologien das Wiedererlangen motorischer Funktionen fördern und mit welchen Herausforderungen gelähmte Fahrradfahrer*innen beim FES-Cycling konfrontiert sind.

Sich frei in Stadt und Natur bewegen, Sport treiben und die Kontrolle über den eigenen Körper haben: für Personen mit einer Querschnittslähmung keine Selbstverständlichkeit. Doch die Rehabilitationsforschung steht nicht still.

Im Zentrum des Face to Face Meeting stand die Forschung im Zusammenhang mit dem vom BFH-Ingenieur Sebastian Tobler entwickelten Gefährt Go-Tryke. An der Forschung rund um das dreirädrige Fahrrad beteiligen sich neben Tobler auch Kenneth Hunt, Leiter des Instituts für Rehabilitation und Leistungstechnologie IRPT der BFH, Grégoire Courtine und Jocelyne Bloch von der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), Jerôme Barral von der Universität Lausanne (UNIL) sowie Sara Rubinelli von der Universität Luzern. 

Sie alle zeigten in packenden Referaten auf, wie das Zusammenspiel von Forschung, Technologie und Bewegung Gesundheitsrisiken minimieren kann und Querschnittsgelähmten neue Freiheiten ermöglicht.

Sebastian Tobler, Berner Fachhochschule BFH

Kenneth Hunt, Berner Fachhochschule

Grégoire Courtine und Jocelyne Bloch, École polytechnique fédérale de Lausanne

Ein Go-Tryke von Go by yourself (GBY)

Sara Rubinelli, Universität Luzern

Jerôme Barral, Universität Lausanne