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Liebe Leserinnen und Leser

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«Gesundheit und Wohlergehen»
Die technischen Disziplinen der Berner Fachhoch­schule BFH – Entwicklung in die Zukunft – und der Mensch? Schaffen Sie es, den Bogen zwischen Ihrem beruflichen Wirken und Ihrer eigenen Gesundheit in einer gesunden Spannung zu halten? Schaffen Sie es, sich selber genügend Achtsamkeit zu schenken? Auch nicht immer?

Unaufhaltsam werden Technik und Technologien weiterentwickelt. Ob es irgendeinmal eine Grenze ge­ben wird? Wenn ich die spannenden Themen in diesem Heft lese, scheint die Welt der technischen Disziplinen in einem eigenen Takt vorwärtszugehen und vorläufig keine Grenzen zu kennen.

Der Takt von Entwicklung und Technik, von Men­schen vorangetrieben, hat ein enormes Tempo angenommen. Im Unterschied zur Technik lässt sich der Takt des Menschen allerdings nur beschränkt beschleunigen. Es sei denn, man lasse Gesundheit und Wohlergehen eben ausser Acht. Früher oder später jedoch gerät irgendetwas, was für die lebenslange Ge­sundheit und für das Wohlergehen unentbehrlich ist, aus dem Gleichgewicht.

Sorge zu sich selber tragen, achtsam sein – ein Trend in der rollenden Gesundheitswelle? Mag sein. Wir kom­men gar nicht darum herum. Achtsamkeit will mehr als gesunderhaltende Massnahmen aneinanderreihen. Sie rückt die Achtung, die «ausser Acht» geraten ist, bewusst ins Zentrum.

Was aber hat Achtsamkeit mit den technischen Dis­ziplinen zu tun? Gesundheit, Wohlergehen und Tech­nik; geht das überhaupt zusammen? Kürzlich habe ich in meiner Aufgabe als BFH­-Schulrätin gehört, dass ein Studiengang ganz bewusst ausschliesslich auf die Technik fokussiert. Das sind doch Menschen, die Tech­nik entwickeln, habe ich mir gedacht. Die Menschen, die Technik entwickeln, sind doch ganz einfach auch Wesen, welche die Arbeit langfristig nur tun können, wenn sie gesund sind.

Ich wünsche Ihnen eine achtsame Lektüre.

Monika Eichelberger